Spiegelseele

Über das Leben einer multiplen Persönlichkeit (kontakt.spiegelseele@gmail.com)
Samstag, 31. Oktober 2015
Halloween
Wir sind heute mit einer Freundin verabredet, P., wollen ein Halloween-Gericht kochen und danach mit meiner Schwester Halloween laufen.
Ich freu mich sehr!
Zum Glück ist Halloween im Gegensatz zu Weihnachten oder Silvester für die Truppe kein Problem.

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Montag, 26. Oktober 2015
Verabredungen
Manchmal kann es echt anstrengend sein, etwas mit Freunden/Innen zu unternehmen.
Wenn alle von der Truppe wissen ist das schon mal entspannter.
Zwar steht das dann nicht durchgehend im Vordergrund und es ist selten so, dass von allen Seiten auf Switchs geachtet wird und sowas, aber das muss ja auch nicht!

Wenn niemand davon weiß, ist es zwar nerviger, aber auch okay. Das sind dann auch meist nur oberflächliche Kontakte, keine sehr langen Treffen oder so...
Das ist okay, weil man dann halt als Paar auftreten kann, bisschen auf Abstand bleiben... Perfekt.
Das kennen und können wir. Ist ja üblich im Alltag.

Anstrengender finde ich persönlich gemischte Gruppen... In denen einige von der Truppe wissen und andere nicht, die, die es wissen, sie aber "normalerweise" im Plural ansprechen und so...
Da weiß ich dann immer nicht worauf ich mich einstellen soll...
Ist irgendwie anstrengend.

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Mittwoch, 21. Oktober 2015
Todesmutiger Kampf gegen das Sofakissen
Die Hündin fängt schon an die Truppe gegen mich zu verteidigen.
Gegen mich und das Sofakissen.
Aber das todesmutig.

Hab immernoch nicht festgestellt, dass sie sich verschiedenen Truppenmitgliedern gegenüber verschieden verhält...

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Montag, 19. Oktober 2015
Blogs - Jenseits der "Normalität"
Habe grade wieder einen sehr interessanten Blog gefunden, über und von einem System.
Sehr interessant.

Generell finde ich Grad viele interessante Blogs, auch hier.
Die Welt ist jenseits von der vermittelten Normalität wenn man das so liest.

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Montag, 12. Oktober 2015
Das weiße Band
Momentan schauen wir im Philosophieunterricht den Film "Das weiße Band".
Die hierin beschriebenen Methoden im Umgang mit Kindern, beschrieb eine Mitschülerin als "verstörend, aber zum Glück heute längst nicht mehr durchführbar".

M*ssbrauch. M*sshandlungen. Unterdrückung.
Verschiedenster Art.

Heute zum Glück nicht mehr aufzufinden. Das ginge ja auch gar nicht, würde ja auffallen. Würde niemals durchgehen, da müsste ja jemand eingreifen und wenn nicht gäbe es ja genug Hilfe für die Kinder.
Sagt eine andere.
Soso.

Die gleiche Schülerin las einen Erlebnissbericht eines Systems und meinte nur, das sei ja ein Einzelfall. Wenn nicht bloß ausgedacht. Aber auch egal, denn... (Es folgt ein Bericht über Musik.)

Was ist das? Selbstschutz? Emphatielosigkeit? Oder schlicht Desinteresse?


Bei Filmen wie diesem überlege ich immer, ob es nicht die Möglichkeit eines Triggerschutzes in der Schule gäbe. Wie auch immer geartet.
Dieser Film ist vergleichsweise harmlos, im Gegensatz zu anderem, was wir schon sehen oder lesen mussten.
Es ist ja nicht unbedingt eine Seltenheit, dass Schüler/innen schlechte Erfahrungen gemacht haben und es sinnvoll wäre Trigger zu vermeiden.
Aber ich weiß, dass das nicht leistbar ist... Gibt zu viel was triggern kann... Da kann man dann Eig gar nichts mehr machen...
Dennoch...

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Mittwoch, 7. Oktober 2015
Gespräche
Die höchste Form der Wahrheit ist die, die untergeht.
Hab ich mal gehört.

Was passiert, wenn die Truppe Fahrstunde hat.

Fahrlehrerin: "Rede mit mir das ist nicht gut für meine Psychosen!"
Truppe: "PsychoSEN?"
Fahrlehrerin: "ja, mehrere! Ganz viele!!!... Hast du auch Psychosen?"
Truppe: "Ja!... Mehrere!"
Fahrlehrerin: "Find ich gut! Und auch Ticks und so?"
Truppe: "Ja!!!"
Fahrlehrerin: "Cool! Und auch sonne multiple Persönlichkeit?"
Truppe: "Ja das auch!"
Fahrlehrerin: "Haha! Das muss doch irgendwie voll verwirrend sein, oder? Also wenn da so mehrere und so?"

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Montag, 5. Oktober 2015
Switchs und Tiere
Unsere neue, tierische Mitbewohnerin reagiert auf Switchs der Truppe extrem entspannt.
Viele Tiere verunsichert das, der Kater beispielsweise ist am Anfang regelmäßig fauchend aufgesprungen, wenn er neben der Truppe lag und ihm ein Switch zu schnell ging... Inzwischen hat er sich dran gewöhnt...
Unsere Süße jedoch reagierte neulich auf das Auftauchen eines Kindes zwar, indem sie etwas überrascht den Kopf hob und das Kind ansah - bettete ihren Kopf dann aber sofort wieder aufs Kissen und schlief weiter...
So entspannt kanns auch gehen.

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Freitag, 4. September 2015
Durchsetzungsvermögen
In einer Freistunde, wenige Minuten vor Beginn der nächsten Stunde beschließt meine kleine, zuckersüße B. (4 Jahre alt) dass sie Kekse braucht. Und zwar auf der Stelle!
Ich vertröste sie auf später und verspreche ihr, in der nächsten Pause eine (!) Packung zu kaufen.
Aber nur eine, weil ich mein Geld noch brauche.
Tja. So der Plan. Eigentlich.
Am Ende sitzt sie, freudestrahlend, mit zwei (???) Packungen Keksen auf einem Spielplatz.
Auf dem wir ziemlich komisch angeguckt werden.
Die Kinder dort sind allerdings auch alle etwas jünger als sie.
Ich bin sicher, daran liegt das.

Worauf ich hinauswill: Die verdoppelte Keksmenge ist nicht etwa der Tatsache meines - angeblich! - mangelndem Durchsetzungsvermögen geschuldet sondern einzig und allein B., die zu süß ist um ihr etwas auszuschlagen.
So.
Basta.
Und doch, das ist ein Unterschied.

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Normalität
Langsam kehrt Normalität ein. Schuljahres-Normalität.
Die Stundenpläne sind gemacht. Sie werden sich dennoch wieder ändern, das ein oder andere mal.
Die neuen Kurse sind fertig. Die Schule beginnt.

Jeder Lehrer, jede Lehrerin erzählt etwas von Zielgeraden, davon, jetzt die Weichen unseres späteren Lebens zu stellen, von Motivation und Fleiß.
Jeder Schüler und jede Schülerin nimmt sich vor, sich dieses Jahr GANZ BESONDERS viel Mühe zu geben.
Wie letztes Jahr.
Wie jedes Jahr.
Kaum einer wird es tun. Und auch kaum eine.

Dazwischen wir. Genau wie die anderen. Ganz genauso.

Ein Gespräch mit einer Lehrerin (der gleichen, die dafür gesorgt hat, dass wir alle Kurse gemeinsam haben), über eine Mitschülerin, die in regelmäßigen Abständen flashbacks bekommt.
Und deshalb nicht in einem Kurs sein sollte, in dem niemand damit umgehen kann oder auch nur davon weiß.
Die Lehrerin weiß nichts von flashbacks. Sie hat soetwas nie erlebt.
Und war zunächst strikt dagegen, dass Mädchen wechseln zu lassen.

Warum hört sie uns dennoch zu? Warum geht dir dennoch auf uns ein?

Wir brauchen mehr solche Lehrer und weniger Normalität!

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Samstag, 22. August 2015
A wie Arschloch, I wie Idiot, V wie Vollpfosten!
Über ein halbes Jahr ist es jetzt her, das wir Sarayas Bruder gesagt haben, er solle uns endlich in ruhe lassen! Tja und was ist daraus geworden? Letzten Dienstag erhielten wir von ihm einen Brief, in dem stand er würde uns bzw nur eine von uns (obwohl er uns nicht ansatzweise auseinander halten kann) noch immer lieben. Wir bezweifeln dass er das je getan hat, aber gut...
Nun haben wir ihm freundlich aber doch mehr als nur ein bisschen klar zurück geschrieben, wir hätten kein Interesse an ihm und er solle uns los lassen... Nachdem drei Tage garkeine Reaktion darauf kam und er so wenig erreichbar war, dass wir schon Angst hatten zu weit gegangen zu sein, kommen wir wir heute Abend spät nach Hause und wer ist da um mit uns zu reden? Richtig! Der werte Herr Blödbommelarschwixxer!

Genervt
~mad psychologists

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