Spiegelseele

Über das Leben einer multiplen Persönlichkeit (kontakt.spiegelseele@gmail.com)
Montag, 12. Oktober 2015
Das weiße Band
Momentan schauen wir im Philosophieunterricht den Film "Das weiße Band".
Die hierin beschriebenen Methoden im Umgang mit Kindern, beschrieb eine Mitschülerin als "verstörend, aber zum Glück heute längst nicht mehr durchführbar".

M*ssbrauch. M*sshandlungen. Unterdrückung.
Verschiedenster Art.

Heute zum Glück nicht mehr aufzufinden. Das ginge ja auch gar nicht, würde ja auffallen. Würde niemals durchgehen, da müsste ja jemand eingreifen und wenn nicht gäbe es ja genug Hilfe für die Kinder.
Sagt eine andere.
Soso.

Die gleiche Schülerin las einen Erlebnissbericht eines Systems und meinte nur, das sei ja ein Einzelfall. Wenn nicht bloß ausgedacht. Aber auch egal, denn... (Es folgt ein Bericht über Musik.)

Was ist das? Selbstschutz? Emphatielosigkeit? Oder schlicht Desinteresse?


Bei Filmen wie diesem überlege ich immer, ob es nicht die Möglichkeit eines Triggerschutzes in der Schule gäbe. Wie auch immer geartet.
Dieser Film ist vergleichsweise harmlos, im Gegensatz zu anderem, was wir schon sehen oder lesen mussten.
Es ist ja nicht unbedingt eine Seltenheit, dass Schüler/innen schlechte Erfahrungen gemacht haben und es sinnvoll wäre Trigger zu vermeiden.
Aber ich weiß, dass das nicht leistbar ist... Gibt zu viel was triggern kann... Da kann man dann Eig gar nichts mehr machen...
Dennoch...

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