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Donnerstag, 20. August 2015
Zurück zur "Normalität"
lia mi, 21:30h
Ich muss mich wohl langsam wieder daran gewöhnen, dass meine Realität nach außen hin nicht existent ist.
Mein Umfeld - die Truppenmitglieder - gibt es in der Schulzeit nicht. Sie sind eine Person.
Es gibt nur den einen, richtigen Namen.
Ich muss im Singular bleiben.
Sie sind allesamt meine Freundin. Selbst wenn sie mich Mama nennen.
Singular. Einzahl.
Nicht mehr viele.
Nur eine.
Mein Umfeld - die Truppenmitglieder - gibt es in der Schulzeit nicht. Sie sind eine Person.
Es gibt nur den einen, richtigen Namen.
Ich muss im Singular bleiben.
Sie sind allesamt meine Freundin. Selbst wenn sie mich Mama nennen.
Singular. Einzahl.
Nicht mehr viele.
Nur eine.
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Samstag, 15. August 2015
Gewitter
lia mi, 13:13h
Weltuntergangsstimmung. Ein mächtiges Gewitter.
Es ist noch nicht ganz bei uns, aber nicht mehr weit weg.
Der Donner grollt durchgehend, ohne erkennbaren Anfang und Ende. Die Blitze - mal grellweiß, mal gelblich, mal eher rot - erhellen den ganzen Himmel in Sekundenabständen, ohne das man sie orten könnte.
Das Gewitter scheint von überall zu kommen.
Der Regen, der hier sonst häufiger ist als den meisten recht ist, bleibt an diesem Abend aus.
Die Luft fühlt sich geladen an, sie ist staubig, obwohl es windstill ist.
Der Himmel ist immer wieder hell von Blitzen, doch der Donner ist nicht mehr als ein Hintergrundgeräusch, leise grollend.
Es ist Nacht.
Weltuntergangsstimmung.
Es fühlt sich an als würde jeden Moment etwas passieren.
Erst knapp eine Stunde nach den ersten Vorboten ist das Gewitter da. Direkt über uns.
Regen und Sturm holen uns aus der abwartenden Starre, in die uns die Stimmung des Gewitters versetzt hat.
Einige Truppenmitglieder haben panische Angst vor Gewittern, die sich jetzt zeigt. So heftig, wie ich es zuvor noch nicht erlebt habe.
Gegen Ende des Gewitters bricht ihr Kreislauf zusammen, sie haben Fieber, ihr Energielevel geht gegen Null.
Ich hasse Gewitter.
Es ist noch nicht ganz bei uns, aber nicht mehr weit weg.
Der Donner grollt durchgehend, ohne erkennbaren Anfang und Ende. Die Blitze - mal grellweiß, mal gelblich, mal eher rot - erhellen den ganzen Himmel in Sekundenabständen, ohne das man sie orten könnte.
Das Gewitter scheint von überall zu kommen.
Der Regen, der hier sonst häufiger ist als den meisten recht ist, bleibt an diesem Abend aus.
Die Luft fühlt sich geladen an, sie ist staubig, obwohl es windstill ist.
Der Himmel ist immer wieder hell von Blitzen, doch der Donner ist nicht mehr als ein Hintergrundgeräusch, leise grollend.
Es ist Nacht.
Weltuntergangsstimmung.
Es fühlt sich an als würde jeden Moment etwas passieren.
Erst knapp eine Stunde nach den ersten Vorboten ist das Gewitter da. Direkt über uns.
Regen und Sturm holen uns aus der abwartenden Starre, in die uns die Stimmung des Gewitters versetzt hat.
Einige Truppenmitglieder haben panische Angst vor Gewittern, die sich jetzt zeigt. So heftig, wie ich es zuvor noch nicht erlebt habe.
Gegen Ende des Gewitters bricht ihr Kreislauf zusammen, sie haben Fieber, ihr Energielevel geht gegen Null.
Ich hasse Gewitter.
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Sonntag, 9. August 2015
Angriff der Frühstückseier
lia mi, 08:56h
Nichtsahnend genießen wir unseren Urlaub bei wunderschönen Wetter...
Bis wir auf die Idee kommen, Ei zum Frühstück zu essen. Kaum ist dies ausgesprochen verdunkelt sich der Himmel und es beginnt... Zu schütten.
Wir lassen uns von unserem Plan nicht abbringen und kochen sie dennoch.
Das sechsminütig gekochte Ei ergießt sich glibbrig und blubbernd über den Tisch, nachdem es um jedes Stück Schale gekämpft hatte...
Es springt mich mit lautem Kampfgeschrei an während es sich auf seine dreifache Größe ausdehnt.
Es ist völlig klar:
Die Frühstückseier wollen die Weltherrschaft!
Als ich dies feststelle verbündet sich der Matilde-Kakao mit dem Ei und fällt die Truppe an.
Dies ist also der wahre Grund, weshalb wir den Urlaub frühzeitig abgebrochen haben - und nicht etwa (wie schmählich unterstellt) das Wetter.
Wie dem auch sei:
Wir sind wieder da!
Bis wir auf die Idee kommen, Ei zum Frühstück zu essen. Kaum ist dies ausgesprochen verdunkelt sich der Himmel und es beginnt... Zu schütten.
Wir lassen uns von unserem Plan nicht abbringen und kochen sie dennoch.
Das sechsminütig gekochte Ei ergießt sich glibbrig und blubbernd über den Tisch, nachdem es um jedes Stück Schale gekämpft hatte...
Es springt mich mit lautem Kampfgeschrei an während es sich auf seine dreifache Größe ausdehnt.
Es ist völlig klar:
Die Frühstückseier wollen die Weltherrschaft!
Als ich dies feststelle verbündet sich der Matilde-Kakao mit dem Ei und fällt die Truppe an.
Dies ist also der wahre Grund, weshalb wir den Urlaub frühzeitig abgebrochen haben - und nicht etwa (wie schmählich unterstellt) das Wetter.
Wie dem auch sei:
Wir sind wieder da!
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