Spiegelseele

Über das Leben einer multiplen Persönlichkeit (kontakt.spiegelseele@gmail.com)
Freitag, 1. Januar 2016
Vergangene Zeit...
So blickt zurück aufs letzte Jahr! Wie viele Sünden haben wir begangen, wie viele Schlachten geschlagen, wie viele Tote erdulded, wie viele Taten nicht getan, wie viel Denken nicht gedacht, wie viel Leid ignoriert, wie viele Augen geschlossen, wie viele Münder geknebelt, wie viele Ohren verstopft, wie viele Gefühle erdrückt?
So viel Sünde in so kurzer Zeit und noch immer nicht bereit sie zu erkennen, zu erfassen, zuzugeben!

Aber klar... DIESES JAHR! Dieses Jahr wirds besser! Wie jedes Jahr!

Mein Gott, wann beginnt die Menschheit zu sehen? Wann werden die Menschen denken? Reden! Reden können sie alle...
Aber es wird sich nicht vieles ändern.

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Prost Neujahr!
Lichtblitze erhellen des Himmels trauriges Antlitz.
Tränen aus buntem Feuer schillern höhnisch vor desselben dunkler Verschleierung, die wie eine Decke sich über die Stadt gelegt. Schreiende Mäuler, Brüllende Fratzen, eine Stadt in Flammen und Freuden. Verzerrte Stimmen, grellendes Lachen, Tod, Flammen, Knallen, Rauch, alles vermischt zu einem einzigen Meer aus Angst, Lügen und Einsamkeit. Die gesamte Menschheit dreht durch, in falschem Lachen und blinder Hoffnung auf einen Neuanfang. Etwas besseres. Wohl gewillt den Tod all jener auszublenden, die an diesem sinnlosen Feuerspektakel ihr Ende fanden. Gewillt hinwegzusehen über all den Schmerz und das Leid, das auch in diesem Jahr von niemandem gestoppt zu werden vermag. Gewillt zu vergessen, dass dies nur der Beginn eines neuen Jahres, nicht aber der Neubeginn ihres eigenen Lebens ist, welches schandbefleckt doch mit Unschuld gekleided ist. Und der Himmel, verhüllt in dunklen Wolken, wacht über der Menschheit Sünden, in stiller Trauer um den unaufhaltsamen Tod der Welt. In rasender Schnelle vorangetrieben von Egoismus und Gier, wie es nur das Menschengeschlecht aufzubringen vermag.
So trinken wir in falscher Freud, auf all jene die uns tagtäglich belügen, und hintergehen und verletzen.
Auf das wir auch in diesem Jahr nicht von Erden fallen und stets treu uns begleiten die besten Freunde des Menschen: Lüge, Habgier, Eifersucht und Egoismus!
Cheers!

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Auf ins Neue
Rauch, der sich grau wie Nebelschwaden über den ohnehin Hamburgtypischen grauen Himmel legt eskortieren mit lautem Knallen das neue Jahr...
Die Tiere stehen dem, genau wie dem Lärm der Betrunkenen sowie dem Gestank des zurückgelassen Mülls, ungefähr so skeptisch gegenüber wie ich.

Dennoch ein schöner Abend, mit "Loriot", "Tagebuch eines Skandals", fünf Tieren und meiner Truppe... Und einer sehr lieben Nachricht eines befreundeten Systems kurz vorm Jahreswechsel!

Ich denke viel an ein dieses System für das das hier wirklich schrecklich sein muss...
Viel Kraft euch und allen anderen, für die dies kein Fest ist!

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