Spiegelseele

Über das Leben einer multiplen Persönlichkeit (kontakt.spiegelseele@gmail.com)
Mittwoch, 22. Juli 2015
Umgang mit Tätern im Umfeld
Mein Bruder kommt.
Freitag.
Vor gar nicht so langer Zeit hätte ich mich auf ihn gefreut. Jetzt will ich nicht, dass er kommt.
Weiß nicht, wie ich mit ihm umgehen soll.
Es gab einige Missbrauchssituationen, von ihm ausgehend, gegen die Truppe.
Gerichtet gegen ein bestimmtes Truppenmitglied.
Gegenüber dem er sich im Recht glaubte und es vielleicht immernoch tut.
Wie macht man jemandem klar, das er das eben nicht war?
Dass er Grenzen überschritten hat von denen er WUSSTE das sie da sind, die man nicht einfach so überschreitet, in so kurzer Zeit, schon gar nicht und AUF KEINEN FALL wenn man weiß, dass eine Missbrauchsvorgeschichte besteht, noch dazu so eine? Mehrmals.
Wenn er sie nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte?
Wie geht man mit ihm um?

Ignorieren? Kastrieren?

Erklären und ihm damit noch mehr Macht zugestehn? Bzw wieder.
Das nicht, das ist ausgeschlossen, das haben wir zunächst versucht.
Ignorieren, damit niemand etwas mitbekommt, man nicht erklären muss, denn er würde die DIS aufdecken, um sich zu schützen. Und das würde ihm Macht verleihen die wir nicht bereit sind ihm zuzugestehen. Und ihm damit die Illusion lassen, es sei nichts passiert. Alles wieder gut. Heile Welt.
Kastrieren...so schön das klingt, wäre zu blutig, auch dann, wenn man es auf verbale Ebene eindämmen würde. Denn auch das müssten wir erklären.
Was ihm wiederrum Macht geben würde.
Und er wäre wieder der, als der er sich eh schon sieht. Das arme Schwein, dass nur verzeihbare Fehler begangen sich aber stehts bemüht hat.

Wie also dann?
Vorschläge?

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